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Kabel Technologie

Grüne Energie beginnt unter der Erde – und zwar mit Plan

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Grüne Energie beginnt unter der Erde – und zwar mit Plan

Unsichtbare Helden: Erdverkabelung als Rückgrat der Windenergie

Moderne Onshore-Windparks bestehen nicht nur aus Turbinen, sondern aus einem komplexen Netz an Stromleitungen, Verbindungen, Transformatorstationen und Schnittstellen zur öffentlichen Stromversorgung. Die Kabel, die all das verbinden, verlaufen in der Regel unterirdisch – aus guten Gründen: Vorteile der Erdverkabelung:

  • Schutz vor äußeren Einflüssen: Stürme, Schnee oder Hitze beeinträchtigen die Versorgung nicht.
  • Reduzierte Ausfallzeiten: Kabelsysteme sind wartungsarm und weniger störanfällig.
  • Optische Integration in die Landschaft: Keine Masten, keine Leitungstrassen am Himmel.
  • Sicherheit und Umweltfreundlichkeit: Keine Gefahr durch umstürzende Leitungen oder elektromagnetische Belastung.

Was viele unterschätzen: Die Kabelstrecken in einem Windpark machen oft einen erheblichen Teil der Gesamtinvestition aus. Sie sind nicht nur Verbindungsglied – sie sind die kritische Infrastruktur, auf der alles aufbaut.

Ganzheitliche Planung: Grundlage für nachhaltige Infrastruktur

Die Integration von Windparks in das Stromnetz erfordert eine systemische Herangehensweise. Eine fundierte Planung berücksichtigt dabei nicht nur die Leistungsanforderungen, sondern auch Umgebungsbedingungen, Ausbauszenarien und Genehmigungsprozesse. Zu den zentralen Planungsaspekten zählen:

BereichPlanungsschwerpunkt
TrassenführungGeologie, Eigentumsverhältnisse, Schutzgebiete
NetzanschlussSpannungsebene, Einspeisepunkte, Redundanz
LastprofilBemessung für Dauer- und Spitzenlasten
SkalierbarkeitErweiterungspotenziale für zukünftige Anlagen

Professionelle Planung schafft nicht nur Versorgungssicherheit, sondern senkt langfristig die Betriebskosten und ermöglicht eine flexible Reaktion auf Netzanforderungen. Hier finden Sie weitere Informationen, wie Windenergie grundlegend funktioniert:

Wie funktioniert Windenergie?

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- Einfach erklärt | E-Werk MittelbadenErfahren Sie, wie Windenergie funktioniert und wie sie zur nachhaltigen Energieversorgung beiträgt. Jetzt informieren!

www.e-werk-mittelbaden.de

Wer klimafreundliche Energie transportieren will, muss auch klimabewusst verbauen.

Wichtige Aspekte einer verantwortungsvollen Beschaffung:

  • Verwendung recycelbarer und langlebiger Materialien
  • Nachweisliche Herkunft der eingesetzten Rohstoffe
  • Vermeidung umweltschädlicher Produktionsverfahren
  • Auswahl zertifizierter und auditierter Lieferanten

Die Kabelbranche entwickelt sich zunehmend in Richtung Circular Economy – mit verbesserten Rücknahmesystemen, höherem Einsatz von Sekundärrohstoffen und wachsender Transparenz entlang der Lieferkette.

Rückbau mit System – Recycling als Teil der Energiewende

Nach mehreren Jahrzehnten Betrieb erreicht jede Kabelinfrastruktur den Punkt, an dem sie ersetzt oder vollständig zurückgebaut werden muss. Dieser Abschnitt markiert nicht das Ende eines Projekts, sondern seine letzte Bewährungsprobe. Denn wer bei der Planung von Anfang an Verantwortung übernimmt, sorgt auch beim Rückbau für klare Prozesse, minimale Umweltbelastungen und maximale Wiederverwertung. Ein durchdachter Rückbau beginnt nicht mit der Demontage, sondern mit einer vorausschauenden Materialwahl: sortenrein, recyclingfähig und dokumentiert. Metalle wie Kupfer oder Aluminium können in hohem Maße zurückgeführt werden, ebenso wie bestimmte Kunststoffummantelungen. Auch Transporthilfen wie Kabeltrommeln lassen sich häufig wiederverwenden oder in Rohstoffkreisläufe integrieren. Dabei geht es nicht nur um ökologische Aspekte – auch ökonomisch macht ein geplanter Rückbau Sinn. Projekte, die systematisch rückbaufähig ausgelegt sind, vermeiden hohe Entsorgungskosten und erfüllen zukünftige regulatorische Anforderungen mit deutlich geringerem Aufwand. Insgesamt zeigt sich: Nachhaltigkeit endet nicht beim Netzanschluss. Sie umfasst den gesamten Lebenszyklus – bis hin zur letzten recycelten Leitung. Wer Infrastruktur ganzheitlich denkt, denkt sie bis zum Schluss. Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie, wie beispielsweise Windkrafträder entsprechend recycelt werden:

Recycling von Windrädern | EnBW

Recycling von Windrädern | EnBW

Wie funktioniert das Recycling von Windrädern? Erfahren Sie mehr über Herausforderungen und die neuesten Methoden.

www.enbw.com

Verlässliche Netze entstehen nicht zufällig

Die Anforderungen an heutige Energienetze steigen stetig. Besonders bei Windkraftprojekten, die in abgelegenen oder strukturschwachen Regionen realisiert werden, ist ein stabiles Netzdesign entscheidend. Es reicht längst nicht mehr aus, Strom von A nach B zu leiten. Die Infrastruktur muss auch in unvorhergesehenen Situationen funktionieren – bei Lastspitzen, Wartungsarbeiten oder externen Störungen. Diese Belastbarkeit lässt sich nicht nachträglich einbauen. Sie muss von Anfang an in die Planung einfließen. Netzarchitektur, die flexibel auf unterschiedliche Betriebssituationen reagieren kann, ist kein technisches Extra, sondern ein fundamentaler Bestandteil nachhaltiger Projektentwicklung. Besonders wichtig ist dabei die Fähigkeit, bei Bedarf umzuschalten, alternative Leitungswege zu nutzen oder Leistung gezielt zu drosseln, ohne dass es zu Versorgungsausfällen kommt. Ein solches System ist nicht nur stabiler – es ist zukunftsfähig. Denn die Zahl der Einspeisepunkte wächst, die Komplexität der Netzverbindungen nimmt zu, und regulatorische Anforderungen steigen kontinuierlich. Wer heute investiert, sollte daher nicht nur den Normalbetrieb absichern, sondern auch das Unerwartete mitdenken. Zum Abschluss die wichtigsten Überlegungen für eine belastbare Netzinfrastruktur:

  • Planung mehrerer Einspeisepfade für kritische Bereiche
  • Integration automatisierter Umschaltfunktionen
  • Dimensionierung mit Leistungsreserven für Lastverlagerung
  • Aufbaustrategien mit Blick auf Erweiterung und Skalierbarkeit
  • Frühzeitige Abstimmung mit Netzbetreibern zur Sicherstellung der Anschlussfähigkeit

Ein** verlässliches Netz** ist kein Zufallsprodukt – es ist das Ergebnis durchdachter, vorausschauender Planung. Und sie entscheidet oft schon in der Bauphase über den langfristigen Erfolg eines Projekts.

Fazit – ein Windpark ist nur so grün wie sein Untergrund

Die Diskussion um erneuerbare Energien dreht sich oft um Leistung, Speichertechnologien, politische Rahmenbedingungen. Was selten thematisiert wird, ist der „unsichtbare Teil“ der Energiewende – das, was unter der Erde liegt. Doch genau dort entscheidet sich, ob ein Projekt wirklich nachhaltig, skalierbar und zukunftstauglich ist. Zusammengefasst:

  • Eine durchdachte Kabelinfrastruktur ist Grundvoraussetzung für jeden Onshore-Windpark.
  • Nachhaltigkeit beginnt bei Materialwahl, Logistik und Rückbau, nicht erst beim Betrieb.
  • Redundante Systeme sichern langfristige Netzstabilität – technisch wie wirtschaftlich.
  • Der Projekterfolg hängt nicht allein an der Turbine, sondern an allem, was sie mit dem Netz verbindet.

Wer das versteht, plant nicht einfach einen Windpark. Sondern ein belastbares Stück Zukunft.

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